Stand: Oktober 2026
Nahrungsmittel sind Stoffe, die dem Menschen zur Ernährung dienen, also vor allem Eiweiße, Fette und Kohlenhydrate liefern. Gleichbedeutend wird meist der Begriff Lebensmittel verwendet. In der Abfallwirtschaft sind sie vor allem als Lebensmittelabfälle von Bedeutung.
Wie viel fällt an?
In Deutschland entstanden 2023 entlang der Lebensmittelkette 10,9 Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle, das sind rund 129 Kilogramm je Einwohner. Davon entfielen 58 Prozent (6,3 Millionen Tonnen) auf private Haushalte, 17 Prozent auf die Verarbeitung, 16 Prozent auf Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung, 7 Prozent auf den Handel und 2 Prozent auf die Landwirtschaft (Umweltbundesamt).
Vermeiden vor Entsorgen
Nach der Abfallhierarchie des KrWG hat die Vermeidung Vorrang (siehe Kreislaufwirtschaft). Was dennoch als Abfall anfällt, gehört in die Getrenntsammlung für Bioabfälle.
Richtig entsorgen
Rohe und zubereitete Nahrungsmittelreste können als organischer Abfall in die Biotonne, ohne Verpackung. Ob Speisereste oder Fleisch und Knochen erlaubt sind, regelt die örtliche Abfallsatzung. Verdorbene Lebensmittel sind aus der Verpackung zu nehmen. Die Verwertung erfolgt in Kompostierungs- oder Vergärungsanlagen (siehe Kompostierung).
Gewerbliche Küchen, Kantinen und Lebensmittelbetriebe haben zusätzliche Anforderungen, etwa bei Speiseresten und fetthaltigem Abwasser (siehe Fettabscheider).
So geht Kühl vor
Die Kühl Unternehmensgruppe berät Betriebe zu Entsorgungskonzepten, auch in Gastronomie und Handel: Consulting & Entsorgungskonzepte.
