Stand: Oktober 2026
Nachwachsende Rohstoffe sind nach der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) land- und forstwirtschaftlich erzeugte Produkte, die nicht als Nahrungs- oder Futtermittel verwendet werden. Sie werden stofflich genutzt, zum Beispiel für Baustoffe, Papier, Textilien, Chemikalien oder Möbel, oder energetisch, etwa als Brennstoff, für Biogas und für Kraftstoffe.
Beispiele und Umfang
Der wichtigste nachwachsende Rohstoff in Deutschland ist Holz. Daneben werden Industrie- und Energiepflanzen angebaut, etwa Raps und Mais für Biogasanlagen. 2025 wurden nachwachsende Rohstoffe in Deutschland auf rund 2,27 Millionen Hektar angebaut, etwa 14 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche (FNR, 2025).
Bezug zur Abfallwirtschaft
Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen werden nach der Nutzung selbst zu Abfall: Altholz, Altpapier oder pflanzliche Reste gehören dazu. Altholz wird je nach Belastung stofflich oder thermisch verwertet. Pflanzliche Abfälle aus Küche und Garten sind organische Abfälle und kommen in die Biotonne.
Dabei gilt: Biobasiert bedeutet nicht automatisch biologisch abbaubar oder kompostierbar. Auch als kompostierbar beworbene Kunststoffbeutel gehören nach Hinweis des NABU nicht in die Biotonne, da sie bei der Behandlung meist als Störstoffe aussortiert werden. Mehr zum Werkstoff unter Kunststoffe.
So geht Kühl vor
Die Kühl Unternehmensgruppe ist Containerdienst, Entsorger und Recycler. Altholz und Altpapier sind Abfallarten, die bei der Entsorgung getrennt gehalten werden. Wie das im Betrieb gelingt, erklärt die Beratung unter Consulting & Entsorgungskonzepte.
