Stand: Oktober 2026
Schrott bezeichnet metallische Abfälle und Reststoffe, die bei der Verarbeitung von Metallen oder nach der Nutzung von Metallprodukten anfallen. Als Sekundärrohstoff werden sie in Stahlwerken, Gießereien und Metallhütten wieder eingeschmolzen.
Welche Sorten gibt es?
Der Fachverband bvse unterscheidet Fe-Metallschrotte (Eisen und Stahl) und NE-Metallschrotte (Nicht-Eisen-Metalle wie Aluminium, Kupfer oder Messing). Einen eigenen Wert hat zum Beispiel Edelstahl. Auch Elektroaltgeräte enthalten Metalle, werden aber getrennt als Elektroschrott behandelt.
Bedeutung als Rohstoff
Nach Angaben des bvse sind Metallschrotte als Sekundärrohstoffe sehr oft und weitgehend ohne Qualitätsverlust einsetzbar. In Deutschland wurden 2024 rund 17 Mio. t Stahlschrott für die Rohstahlerzeugung eingesetzt (bvse und BDSV, Stahlschrottbilanz 2024). Wie rein der Schrott ist, beeinflusst, wofür er sich eignet und welcher Preis erzielt wird.
Richtig sammeln
- Metalle getrennt von anderen Abfällen halten, nach Eisen und NE-Metallen sortiert
- Anhaftende Fremdstoffe wie Kunststoff, Holz oder Flüssigkeiten möglichst entfernen, bei Geräten auch Batterien
- Haushaltsmengen, zum Beispiel einzelne Heizkörper oder Metallteile, nimmt oft der Recyclinghof an
Bei größeren Mengen aus Gewerbe, Abbruch oder Renovierung eignet sich ein Container, zum Beispiel ein Abrollcontainer. Als Recycler berät Kühl zu Containerart und Trennung: Entsorgung & Containerdienst.
