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Abfall-Glossar & Entsorgungs-Lexikon

Heizkörper

Fachbegriffe aus Kreislaufwirtschaft, Abfallrecht und Recycling verständlich erklärt.

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Heizkörper

Stand: Oktober 2026

Heizkörper (Radiatoren) sind Wärmeübertrager im Heizungssystem. Sie bestehen meist aus Stahl, Gusseisen oder Aluminium und sind innen hohl. Beim Austausch oder Rückbau fallen sie als Metallschrott an und eignen sich gut für das Recycling.

Vorbereitung vor der Entsorgung

Lassen Sie Heizungswasser oder Öl ab und entfernen Sie Ventile, Dichtungen und Anbauteile aus anderen Materialien, soweit das möglich ist. Beachten Sie, dass ältere Heizkörper oder Anstriche Schadstoffe enthalten können; bei Zweifeln sollten Sie die Entsorgung vorab klären.

Wohin mit alten Heizkörpern?

  • Einzelne Heizkörper aus dem Haushalt: Metallsammlung am Recyclinghof oder, wenn sie mit weiteren Bauabfällen anfallen, im Container für Baumischabfall (siehe Bauschutt & Baumischabfälle).
  • Größere Mengen aus Sanierung oder Abbruch: eigener Container für Metall, damit der Stoff sortenrein bleibt.

Rolle des Stahlschrotts

Stahlschrott ist ein Sekundärrohstoff: Etwa ein Drittel des in Deutschland erzeugten Stahls entsteht nach Angaben des Umweltbundesamtes im Elektrolichtbogenofen aus Schrott; auch bei der Stahlerzeugung aus Eisenerz wird Schrott zugesetzt. Alte Schrotte sind allerdings oft nicht eindeutig zusammengesetzt, was das Recycling erschwert (Umweltbundesamt).

So geht Kühl vor

Kühl liefert Container für Metallschrott und Baumischabfall (siehe Entsorgung & Containerdienst); die Mitarbeiter beraten, welche Größe passt, und liefern in der Regel in 24 bis 48 Stunden. Bei Gewerbe und Handwerk lohnt sich die Trennung nach Gewerbeabfall-Regeln.

Quellen

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Unsere Fachberater helfen Ihnen gerne bei der Einstufung Ihrer Abfälle und bieten maßgeschneiderte Lösungen für Privat und Gewerbe.

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