Stand: Oktober 2026
Regenerative Energien, heute meist erneuerbare Energien genannt, sind Energieformen aus Quellen, die sich fortlaufend erneuern oder auf menschlichen Zeitskalen nicht erschöpfen. Dazu zählen Windenergie, Sonnenenergie, Wasserkraft, Erdwärme (Geothermie), Meeresenergie und Biomasse. Ihr Gegenstück sind fossile Energieträger wie Kohle, Erdgas und Erdöl.
Zahlen für Deutschland
Nach Angaben des Umweltbundesamts lag der Anteil erneuerbarer Energien am Bruttoendenergieverbrauch 2025 bei 23,8 %. Am Bruttostromverbrauch hatten sie 2025 einen Anteil von 55,1 %. Bei der Wärme stammten 19,0 % aus erneuerbaren Quellen, davon entfielen 84 % auf Biomasse (Umweltbundesamt, 2025).
Bezug zur Abfallwirtschaft
Biomasse umfasst auch Reststoffe. Aus Bioabfällen aus der Biotonne und anderem organischem Abfall entsteht in Biogasanlagen Biogas, das zur Strom- und Wärmeerzeugung dient. Altholz und Industrierestholz werden in Biomassekraftwerken energetisch genutzt. Auch Klärgas und Deponiegas zählt das Themenportal Bioenergie der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe zur Bioenergie. Daneben gibt es nachwachsende Rohstoffe, die gezielt zur Energiegewinnung angebaut werden.
Die Nutzung von Abfällen zur Energiegewinnung gilt im Kreislaufwirtschaftsgesetz als sonstige Verwertung. Sie steht in der Abfallhierarchie hinter dem Recycling; mehr dazu unter Abfallverwertung.
Was bedeutet das für Betriebe?
Wer große Mengen Holz oder organische Abfälle erzeugt, sollte den Verwertungsweg kennen. Kühl berät dazu im Rahmen von Consulting & Entsorgungskonzepten.
