Stand: Oktober 2026
Bauschutt sind mineralische Abfälle, die beim Bauen, Umbauen und Abbrechen entstehen. Dazu zählen unter anderem Beton, Mauerziegel, Dachziegel, Fliesen, Mörtel und Putz. Baumischabfälle enthalten zusätzlich nicht mineralische Bestandteile wie Kunststoffe, Kabel, Rohre, Dämmstoffe, Holz oder Metalle.
Warum ist die Trennung wichtig?
Sortenreiner Bauschutt lässt sich aufbereiten und wieder als Baustoff einsetzen. Ist er mit anderen Stoffen vermischt, muss er als Baumischabfall behandelt werden, was die Entsorgung in der Regel verteuert. Das gilt auch rechtlich: Die Gewerbeabfallverordnung verlangt, Bau- und Abbruchabfälle getrennt zu halten, darunter Holz, Dämmmaterial, Bitumengemische und Baustoffe auf Gipsbasis (Haustec). Die Abfälle sind in Kapitel 17 der Abfallverzeichnis-Verordnung (AVV) erfasst.
Zahlen und Verwertung
Nach Angaben des Umweltbundesamtes fielen in Deutschland 2022 rund 65,2 Millionen Tonnen Bauschutt an, dazu 122,1 Millionen Tonnen Boden und Steine (Bodenaushub). Aus Bauschutt werden Recycling-Baustoffe hergestellt, die vor allem im Straßenbau und Erdbau verwendet werden (Umweltbundesamt, 2022). Seit dem 1. August 2023 regelt die Ersatzbaustoffverordnung bundeseinheitlich, wie mineralische Ersatzbaustoffe eingesetzt werden dürfen (Bundesumweltministerium).
Richtig entsorgen
Kleinere Mengen werden in einem Absetzcontainer gesammelt, größere in einem Abrollcontainer. Wichtig ist, jede Fraktion in einen eigenen Container zu geben und Schadstoffe wie Asbest, Teer oder Lösemittelreste auszusortieren, weil sie als gefährliche Abfälle gesondert zu behandeln sind. Bei Bauvorhaben hilft ein Rückbau vor dem Abriss, Materialien sortenrein auszubauen.
So geht Kühl vor
Kühl liefert Container in der Regel in 24 bis 48 Stunden und berät zur passenden Größe und Trennung. Mehr zu den Angeboten finden Sie unter Bau & Handwerk und Entsorgung & Containerdienst.
