Stand: Oktober 2026
Glas ist ein Werkstoff, der aus Quarzsand, Kalk, Soda und weiteren Zusätzen geschmolzen wird. Nach Verwendung unterscheidet man vor allem Hohlglas (Flaschen, Konservengläser), Flachglas (Scheiben) und Spezialglas. Als Abfall spielt vor allem Hohlglas aus Haushalten und Gewerbe eine Rolle, weil es sich gut als Sekundärrohstoff einsetzen lässt.
Was gehört in den Altglascontainer?
In den Container gehören nur Verpackungen aus Glas, etwa Wein- oder Saftflaschen und Marmeladengläser. Trinkgläser, Topfdeckel, Fenster- und Spiegelglas oder Porzellan (zum Beispiel Scherben vom Polterabend) stören den Prozess und gehören nicht hinein (Bundesumweltministerium). Deckel entfernen Sie vorher; die Gläser müssen aber nur grob entleert, nicht gespült sein.
Sortierung nach Farben
Altglas wird in Weiß-, Grün- und Braunglas getrennt, damit sortenreines Material entsteht. Blaues oder andersfarbiges Glas gehört zum Grünglas, das Farbabweichungen gut verträgt (Bundesumweltministerium). In Deutschland stehen nach Angaben des Umweltbundesamtes mehr als 250.000 Glascontainer. Die Recyclingquote für Behälterglas lag 2022 bei 84,6 Prozent (Umweltbundesamt). Die Sammlung ist Teil des Verpackungsrechts, siehe auch Verpackungen und Duales System.
Flachglas und größere Mengen
Fensterglas, Spiegel und Scheiben zählen nicht zu den Verpackungen. Bei Renovierung oder Abbruch fallen sie als Bauabfall an; Hinweise zu Rahmen und Scheiben finden Sie unter Fenster. Größere Mengen im Gewerbe sollten Sie getrennt halten, um sie sortenrein zu verwerten (siehe Gewerbeabfall).
So geht Kühl vor
Für Gewerbe- und Baustellenabfälle liefert die Kühl Unternehmensgruppe Container in der Regel in 24 bis 48 Stunden. Welche Größe und Containerart zu Ihrem Glasabfall passt, klären die Mitarbeiter im Gespräch.
