Stand: Oktober 2026
Ökosystem bezeichnet in der Biologie die funktionelle Einheit aus einer Lebensgemeinschaft (Biozönose, also Pflanzen, Tiere und Mikroorganismen) und ihrem Lebensraum (Biotop). Zwischen beiden bestehen Wechselwirkungen durch Stoff-, Energie- und Informationsflüsse. Beispiele sind Wald, See, Moor oder Boden.
Was hat ein Ökosystem mit Abfall zu tun?
Die Abfallwirtschaft soll verhindern, dass Abfälle und Schadstoffe unkontrolliert in Böden, Gewässer und Luft gelangen. Daraus erklären sich viele Regeln:
- Deponien und Behandlungsanlagen unterliegen Anforderungen an Standort, Betrieb und Emissionen (siehe Immissionsschutz)
- Schmutzwasser aus Gewerbe und Industrie wird vor der Einleitung behandelt
- Lösungsmittel und andere gefährliche Abfälle werden getrennt gesammelt und nachgewiesen
- Bei Bioabfällen soll der Eintrag von Kunststoffen in die Umwelt verringert werden: Die Änderung der Bioabfallverordnung von 2022 dient laut Bundesumweltministerium vor allem diesem Ziel
Stoffkreisläufe nutzen
Aus Bioabfällen entsteht bei der Kompostierung Kompost, der als Bodenverbesserer eingesetzt wird. 2020 gingen davon 67 Prozent in Landwirtschaft und Forst, 12,1 Prozent ins Landschaftsmanagement und 20,9 Prozent in private Haushalte (Bundesumweltministerium). Ob Abfälle verwertet werden oder in die Abfallbeseitigung gehen, entscheidet auch darüber, welche Stoffe in die Umwelt gelangen.
So geht Kühl vor
Die Kühl Unternehmensgruppe ist Entsorgungsfachbetrieb nach § 56 KrWG. Schadstoffhaltige Abfälle gehören in die fachgerechte Sonderabfallentsorgung: Sonderabfälle & Gefahrgut.
