Stand: Oktober 2026
Eine Haushaltsauflösung liegt vor, wenn eine Wohnung oder ein Haus komplett geräumt wird, etwa nach einem Todesfall, Umzug oder Verkauf. Dabei fallen in kurzer Zeit sehr unterschiedliche Abfälle an. Die Menge wird oft unterschätzt.
Welche Abfälle fallen an?
- Sperrmüll wie Möbel, Matratzen und Teppiche
- Altholz, Papier, Glas und Metalle
- Elektroschrott wie Haushaltsgeräte, Lampen und Unterhaltungselektronik
- Batterien und weitere Schadstoffe wie Farben und Lösungsmittel
- Bauschutt oder Reste aus Renovierungen, siehe Bauschutt & Baumischabfälle
Sortenrein ist einfacher
Wer die Stoffe schon beim Räumen trennt, spart Aufwand und Kosten, weil sortenreine Fraktionen auf direktem Weg verwertet werden können. Gemischte Abfälle brauchen dagegen eine aufwendigere Sortierung. Größere Mengen lassen sich am einfachsten in einem Container sammeln, der vor dem Haus steht.
Was ist zu beachten?
Elektro- und Elektronikaltgeräte sowie Batterien dürfen nicht in den Hausmüll oder in den Container für gemischte Abfälle; sie werden über Sammelstellen oder den Handel zurückgegeben. Schadstoffhaltige Abfälle (Farben, Lacke, Lösungsmittel) benötigen eigene Entsorgungswege. Steht der Container im öffentlichen Straßenraum, kann eine Stellgenehmigung erforderlich sein.
So geht Kühl vor
Die Kühl Unternehmensgruppe berät zur passenden Containergröße und beantragt auf Wunsch die Stellgenehmigung. Der Container wird in der Regel in 24 bis 48 Stunden geliefert. Privatkunden finden Hinweise unter Für Privatkunden; bei Gefahrstoffen hilft die Sonderabfallentsorgung.
