Stand: Oktober 2026
Beton ist ein Baustoff, der aus Zement, Gesteinskörnung (Sand, Kies, Splitt) und Wasser besteht, häufig ergänzt um Zusatzmittel und Zusatzstoffe. Der Zement bindet mit dem Wasser ab, die Gesteinskörnung macht im Mittel etwa 70 Prozent des Betonvolumens aus (Baunetzwissen).
Aufbau und Normen
Die Eigenschaften von Beton hängen von der Mischung ab, vor allem vom Verhältnis zwischen Wasser und Zement und von der Qualität der Gesteinskörnung. Für Zement gilt in Europa die Norm DIN EN 197-1, für Gesteinskörnungen DIN EN 12620. Die Anforderungen an Beton selbst regeln DIN EN 206 und DIN 1045-2.
Entsorgung von Beton
Sauberer Abbruchbeton wird als mineralischer Abfall gemeinsam mit anderem Bauschutt erfasst. Ist er mit anderen Baustoffen vermischt oder verunreinigt, ändert sich die Einstufung und damit der Entsorgungsweg. Deshalb empfiehlt sich eine getrennte Sammlung in einem eigenen Container.
Recycling von Beton
Aufbereiteter Abbruchbeton wird zu rezyklierter Gesteinskörnung gebrochen und gesiebt. Sie kann in Recyclingbeton einen Teil von Naturstein und Kies ersetzen (DIN 4226-100). Recyclingbeton entspricht laut Baunetzwissen in den Anwendungsbereichen und Expositionsklassen konventionellem Beton. Der größte Teil der Recycling-Baustoffe geht allerdings in den Straßenbau (47,6 Prozent, Umweltbundesamt, 2022). Das Umweltbundesamt weist darauf hin, dass nur ein Bruchteil als hochwertige Gesteinskörnung für neuen Beton genutzt wird. Diese Form der Verwertung wird auch als Downcycling bezeichnet.
So geht Kühl vor
Kühl stellt Container für Bauschutt bereit und berät zur Trennung. Infos finden Sie unter Bau & Handwerk.
