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Abfall-Glossar & Entsorgungs-Lexikon

Wellpappe

Fachbegriffe aus Kreislaufwirtschaft, Abfallrecht und Recycling verständlich erklärt.

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Wellpappe

Stand: Oktober 2026

Wellpappe ist ein Verpackungsmaterial aus Papier: Gewellte Papierlagen sind mit glatten Deckenbahnen verklebt. Als Klebstoff dient nach Angaben des Verbands der Wellpappen-Industrie (VDW) pflanzliche Stärke, etwa aus Mais, Weizen oder Kartoffeln. Die Hohlräume der Welle machen das Material stabil und zugleich leicht.

Wofür wird Wellpappe verwendet?

Wellpappe ist laut VDW die Transportverpackung Nummer 1 in Deutschland. Sie schützt Waren beim Versand, lässt sich einfach palettieren und kann bedruckt werden. Verwandt sind Kartonagen; allgemein zu Werkstoffen siehe Verpackungsmaterial.

Richtig entsorgen

Saubere, unbeschichtete Wellpappe gehört zum Altpapier und wird in der Blauen Tonne oder im Altpapiercontainer gesammelt. Stark verschmutzte oder beschichtete Kartons sind für das Papierrecycling ungeeignet und gehören je nach Beschaffenheit in den Restmüll. Aus dem Altpapier entsteht in der Papierfabrik wieder Wellpappenrohpapier, das Ausgangsmaterial für neue Wellpappe.

Betriebe müssen Papier, Pappe und Karton nach der Gewerbeabfallverordnung getrennt sammeln, siehe GewAbfV. Für größere Mengen eignen sich Container, bei Kühl etwa Abrollcontainer (siehe Abrollcontainer) mit 17, 20, 24, 30, 36 oder 40 cbm.

So geht Kühl vor

Als Containerdienst und Recycler stellt Kühl Container für Kartonagen und Wellpappe bereit. Mehr dazu unter Entsorgung & Containerdienst.

Quellen

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Unsere Fachberater helfen Ihnen gerne bei der Einstufung Ihrer Abfälle und bieten maßgeschneiderte Lösungen für Privat und Gewerbe.

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