Stand: Oktober 2026
Kartonagen sind Produkt- und Umverpackungen sowie Behältnisse aus Karton, Pappe und Wellpappe, zum Beispiel Versandkartons, Faltschachteln und Eierkartons. Sie bestehen aus Papierfasern und lassen sich nach dem Gebrauch gut als Altpapier verwerten.
Was gehört in die Papiersammlung?
In die blaue Tonne gehören nach Angaben des Bundesumweltministeriums unter anderem Pappen und Papierverpackungen von Lebensmitteln (entleert), Geschenkkartons und Eierkartons. Nicht hinein gehören Getränkekartons, Wachs- oder Ölpapiere, Thermopapier wie Kassenbons, Papier mit Kunststoffbeschichtung sowie Haftnotizen und Etiketten. Mehr zur Tonne finden Sie unter Blaue Tonne; Getränkekartons sind Verbundverpackungen und gehören in die Wertstoffsammlung (Leichtverpackungen).
Zahlen zum Altpapier
2024 wurden in Deutschland 12,4 Millionen Tonnen Altpapier gesammelt, die Altpapierrücklaufquote betrug 78,2 Prozent; die Papierindustrie setzte rund 84 Prozent Altpapier als Rohstoff ein (Umweltbundesamt, 2024). Siehe auch Papierrecycling.
Richtig entsorgen
- Kartons sauber und trocken halten, Klebeband, Kunststoffteile und Füllmaterial entfernen
- Große Kartons falten oder zerkleinern, damit die Tonne nicht überfüllt
- Verschmutzte oder fettige Kartons gehören nicht ins Altpapier, sondern in den Restmüll
Größere Mengen im Gewerbe
Handel und Gewerbe müssen Papier, Pappe und Karton nach der Gewerbeabfallverordnung grundsätzlich getrennt sammeln (IZU Bayern). Container der Kühl Unternehmensgruppe, etwa Abrollcontainer, können auch Kartonagen aufnehmen; zur Wahl der Größe berät das Team. Mehr unter Für Industrie, Handel & Gewerbe.
