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Abfall-Glossar & Entsorgungs-Lexikon

Folien

Fachbegriffe aus Kreislaufwirtschaft, Abfallrecht und Recycling verständlich erklärt.

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Folien

Stand: Oktober 2026

Folien sind dünne, flexible Bahnen aus Kunststoff, meist aus Polyethylen (PE) oder Polypropylen (PP), seltener aus PVC oder Polystyrol (PS). Typische Beispiele sind Frischhaltefolie, Luftpolsterfolie, Stretchfolie und Tragetaschen. Sie dienen zum Verpacken, Abdecken und Isolieren.

Wo fallen Folien an?

Im Haushalt stecken Folien vor allem in Verkaufsverpackungen. In Handel und Gewerbe fallen sie als Umreifungs-, Stretch- und Schrumpffolie von Paletten und Waren an, in der Landwirtschaft als Silo- und Stretchfolie. Kunststoffverpackungen insgesamt machten 2023 rund 3,0 Millionen Tonnen der Verpackungsabfälle in Deutschland aus (Umweltbundesamt, 2023).

Richtig entsorgen

  • Haushalt: Folienverpackungen aus Kunststoff gehören zu den Leichtverpackungen und damit in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack.
  • Gewerbe: Die Gewerbeabfallverordnung verlangt, Kunststoffe getrennt von anderen Abfällen zu halten (IHK Pfalz). Sachgerecht getrennte Verpackungsabfälle sind entscheidend für das Recyclingergebnis (Umweltbundesamt).
  • Landwirtschaft: Die Initiative ERDE sammelte 2022 insgesamt 34.889 Tonnen Silo- und Stretchfolien an 645 festen Sammelstellen und bei 3.147 mobilen Sammelaktionen ein (bvse, 2022).

So geht Kühl vor

Fallen in Ihrem Betrieb größere Mengen Folien an, kann ein Container für die getrennte Sammlung sinnvoll sein. Details zu Größen und Abläufen finden Sie unter Entsorgung & Containerdienst. Hintergründe zum Recycling finden Sie in einem eigenen Beitrag.

Quellen

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