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Abfall-Glossar & Entsorgungs-Lexikon

Papier

Fachbegriffe aus Kreislaufwirtschaft, Abfallrecht und Recycling verständlich erklärt.

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Papier

Stand: Oktober 2026

Papier ist ein flächiger Werkstoff, der aus Fasern besteht. Die Fasern werden in Wasser aufgeschlämmt, auf einem Sieb entwässert und zu einer Bahn verfilzt, die anschließend gepresst und getrocknet wird. Papier dient als Schreib- und Druckträger, als Hygienepapier und in großem Umfang als Verpackungsmaterial.

Woraus wird Papier hergestellt?

Man unterscheidet Primärfasern und Sekundärfasern. Primärfasern werden aus Holz gewonnen, entweder chemisch als Zellstoff (holzfreie Papiere) oder mechanisch als Holzstoff (holzhaltige Papiere). Sekundärfasern stammen aus Altpapier: Es wird aufgelöst, von Fremdstoffen getrennt und bei Bedarf im Deinking von Druckfarbe befreit. Welche Fasern eingesetzt werden, hängt vom gewünschten Produkt ab.

Papier, Pappe und Karton

Im Alltag werden die Begriffe oft zusammengefasst. In der Abfallwirtschaft spricht man von PPK (Papier, Pappe, Karton). Dazu zählen auch Wellpappe und Kartonagen, die vor allem als Transport- und Produktverpackung dienen.

Was geschieht mit Papier nach der Nutzung?

Papier wird in Deutschland in großem Umfang getrennt gesammelt. Das Umweltbundesamt nennt für Deutschland im Jahr 2024 einen Papierverbrauch von rund 15,9 Mio. t und eine Altpapiersammlung von 12,4 Mio. t. Die Papierindustrie setzte 2024 zu 84 % Altpapier als Rohstoff ein (Umweltbundesamt, 2024). Details zum Weg vom Sammelbehälter bis zur Papierfabrik finden Sie unter Papierrecycling.

Fällt in Ihrem Betrieb viel Papier und Pappe an, kann ein Container sinnvoll sein. Kühl berät zu passenden Größen und Containerarten, siehe Entsorgung & Containerdienst.

Quellen

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Unsere Fachberater helfen Ihnen gerne bei der Einstufung Ihrer Abfälle und bieten maßgeschneiderte Lösungen für Privat und Gewerbe.

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